Die Fatimakapelle in Schillingen

In der Ruhe liegt die Kraft

Einen besonderen Ort der Einkehr bietet die kleine Gemeinde Schillingen mit der Fatimakapelle. Am Ortsausgang im nahen Wald gelegen, besticht das pittoreske Gebäude durch seine Schlichtheit und seinen rustikalen Charme. Im Inneren danken viele Gläubige durch Schilder der Muttergottes für ihre Hilfe.
In den Jahren 1931/32 baute der verwitwete Landwirt Johann Werner außerhalb des Dorfes einen Bildstock zu Ehren der Muttergottes, um Einkehr zu halten und zu beten. Immer mehr Männer des Dorfes gesellten sich hinzu und als der Mann 1933 starb, behielten die Dorfbewohner das Rosenkranzgebet bei. Sie errichteten eine Grotte aus Steinen.

1936 wurde eine Marien-Statue von der portugiesischen Pilgerstätte Fatima mitgebracht und aufgestellt. Sie gibt dem Ort heute seinen Namen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle vor der Grotte gebaut. Sie wurde 1951 eingesegnet und ging 1971 in den Besitz der Kirchengemeinde über. Finanziert wurde der Bau vor allem mit Spendengeldern zweier Töchter Johann Werners. Auch heute noch zieht die ruhige Atmosphäre der Kapelle viele Gläubige an.

Wegbeschreibung

Ruwer-Hochwald-Radweg

- in Kell am See: vom Radweg abfahren
- durch Kell Richtung Schillingen
- der Landstraße nach Schillingen folgen (kein Radweg!)
- durch Schillingen
- kurz vor Ortsende: Links abbiegen
- Richtung 'Freizeitanlage' (beschildert)
- von dort aus an den Feldern entlang zur Freizeitanlage

 

Von Variante 3
Der Variantenstrecke 3 zum Ruwer-Hochwald-Radweg folgen, die Fatimakapelle liegt in unmittelbarer Nähe der Freizeitanlage Schillinger See und der Spießbratenhalle.

Öffnungszeiten & Eintritt

- frei zugänglich & kostenlos

Erreichbarkeit

- größtenteils geteerter Weg

- unmittelbar an der Kapelle unbefestigter Weg

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Diese Attraktion ist Teil der Variante 3 zum Ruwer-Hochwald-Radweg