Stiftshöfe in Kasel
Die Herrschaft des Weines
Im Wein liegt nicht nur Wahrheit sondern auch Reichtum. Das wussten die Trierer Klöster und Stifte schon im frühen Mittelalter und sicherten sich die begehrten Weinlagen rund um Kasel. Heute noch erinnern die Kaseler Höfe an die ehemaligen Besitzverhältnisse.

- Früher der Stiftshof St. Paulin, jetzt das Weinrestaurant Pauliner Hof
Gleich am Ortsanfang von Kasel aus Trier kommend, an der Engstelle der Ruwertalstraße, liegt der ehemalige Hof des Trierer Stifts St. Paulin, die heutige Gastwirtschaft „Kaseler Hof“. Schon 1373 wird dieses Hofgut als Pauliner Besitz erwähnt. Das Hofhaus mit seinem hohen Walmdach stammt aus dem 18. Jahrhundert. Heute noch sieht man über der Haustür das Christuszeichen zwischen Alpha und Omega. Die nebenstehende, ehemalige Kapelle ist als Wohnhaus umgebaut.
Auch das Kloster St. Irminen-Oeren in Trier besaß in Kasel einen Hof (großes Bild links). Bereits im Jahre 1227 erwähnt, hielt St. Irminen als ältester Besitzer in Kasel das Recht der Grundherrschaft. Seit 1854 befindet sich das ehemalige Hofgut von St. Irminen im Besitz der Reichsgrafen von Kesselstatt.
Wegbeschreibung
Kaseler Hof: Direkt am Ortseingang an der Kreuzung Hauptstraße/Bahnhofstraße
St. Irminen: In Kasel auf die Hauptstraße einbiegen. Nach rund 200 m inks in die Sankt-Irminen-Straße abbiegen.





