Quarzitsteine bei Holzerath
„Drei Mörder“ im Hochwald
Ein zerstörtes Hünengrab? Drei zu Stein gewordene Mörder? Um die Gruppe von drei Quarzitblöcken im Osburger Hochwald bei Holzerath ranken sich unzählige Geschichten.
Form und Anordnung der Steinblöcke könnten auf ein von Menschenhand erschaffenes und heute zerstörtes keltische Steingrab hindeuten, wie sie überwiegend in Norddeutschland zu finden sind. Archäologische Untersuchungen, die die Ansammlung von Steinen zweifelsfrei als Hünengrab ausweisen würden, gab es bisher jedoch nicht.
Seit jeher hat die Gruppe von drei Steinen die Phantasie der Bewohner in den umliegenden Dörfern beflügelt. Die Quarzitblöcken wurden im Volksmund zu den "Drei Mördern", deren Herkunft in einer Sage in unzähligen Variationen beschrieben wird.
Wegbeschreibung
Den Radweg bei Pluwigerhammer in Richtung Schöndorf verlassen, in Schöndorf der Hauptstraße folgen und den Ort auf der (L146) in Richtung Holzerath verlassen. Holzerath auf der Römerstraße durchqueren in Richtung Reinsfeld. Am Ortsende der Landstraße nach Reinsfeld folgen bis zum Waldanfang (ca. 2 km), rechts in den Wald in Richtung Wanderparkplatz „Drei Mörder“ einbiegen. Vom Parkplatz geht links ein kleiner ausgeschilderter Pfad zu den „Drei Mördern“.
Solange dieser Abschnitt des Radwegs noch nicht eröffnet ist, ist eine Anreise mit dem Wagen zu empfehlen.
Alternative per Rad oder Auto: Vom Bahnhof Reinsfeld über die Renusstaße auf die L146 bis zur Abzweigung des Wanderparkplatzes "Drei Mörder" (insgeamt ca. 7 km).





