Züscher Hammer
Eisenverhüttung vor 400 Jahren
An diesem Standort entwickelte sich unter dem Unternehmer Hauzeur Anfang des 17. Jahrhunderts das größte Eisenhüttenwerk des Hunsrücks. Die Gesamtanlage umfasste ein Pochwerk, eine Schmelze, einen Eisenhammer und eine Holzkohlenscheuer.
In der Blütezeit hatten zahlreiche Holzfäller, Kohlenbrenner, Erzgräber, Schmelzer und Hammerschmiede, die in Waldhütten und Baracken lebten, hier Brot und Arbeit. So entstanden auch die Waldhüttendörfer Damflos und Neuhütten mit den Ortsteilen „Schmelz“ und „Zinsershütten“.
Erleben Sie heute ein rekonstruiertes Hammerwerk, welches von Wasserkraft angetrieben wird. U. a. sind Ausstellungsgegenstände zur Eisenverarbeitung zu besichtigen. Die Betreuer der Einrichtung werden Ihnen die Anlage erklären und das Hammerwerk in Betrieb setzen. Es ist ein einmaliges Erlebnis in dem ruhigen Tal des Altbachs den Hammer auf Metall schlagen zu hören.
Wegbeschreibung
Mit dem Fahrrad von Hermeskeil über den Radweg RR8.
Mit dem PKW von Hermeskeil über die Züscher Straße Richtung Birkenfeld. Dann Abzweig nach Züsch bis in die Saarstraße bis Ortseingang Neuhütten. Hinter dem Hotel-Restaurant "Temple de Gourmet" rechts in die Straße Am Königsbach einbiegen und der Straße bis zum Züscher Hammer folgen. Begrenzte Parkmöglichkeit besteht.





