Historischer Bahnhof in Kell am See
Noch lange nicht Endstation
Viele der Bahnhöfe, die zu Zeiten der Hochwaldeisenbahn täglich angefahren wurden, werden heute privat genutzt. Anders dagegen der historische Bahnhof in Kell am See. Das Bahnhofsgebäude stammt aus der späten Hälfte des 19. Jahrhunderts – aus dem Jahr 1889, als die Hochwaldbahn zum ersten Mal von Trier nach Hermeskeil fuhr. Knapp hundert Jahre später, 1985, erwarb der Heimat- und Kulturverein Kell am See den Bahnhof, nachdem die Hochwaldbahn bereits 1981 den Rationalisierungsmaßnahmen der Deutschen Bahn zum Opfer fiel. Der Verein baute das Gebäude um und restaurierte es. Heute dient es als Kultur- und Geschichtswerkstätte.
Ganz auf die Bedürfnisse der Radfahrer abgestimmt, soll ihnen der Bahnhof in Zukunft in verschiedenster Form zugänglich gemacht werden. Geplant ist eine Rad-Service-Station mit Toiletten, Reparaturmöglichkeiten, Verkaufsladen sowie Radverleih. Außerdem sollen Kulturveranstaltungen im Bahnhof stattfinden. Der genaue Realisierungszeitpunkt ist allerdings noch offen.





